Franziskaner des Jahres 2025 [FranzJournal]
Auch in diesem Jahr hieß es wieder: Bühne frei und gespannt darauf sein, wer als „Franziskaner des Jahres 2025“ ausgezeichnet wird. Der…
Auch in diesem Jahr hieß es wieder: Bühne frei und gespannt darauf sein, wer als „Franziskaner des Jahres 2025“ ausgezeichnet wird. Der Abend des 12. Mai 2026 hielt zahlreiche Überraschungen, bewegende Laudationes und Reden sowie eine große Bandbreite an Emotionen bereit, die die Festveranstaltung erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.
Bei der feierlichen Verleihung des Titels „Franziskaner des Jahres“ standen vor allem Engagement, Gemeinschaft und die Menschen, die das Schulleben am Franziskaneum positiv prägen, im Mittelpunkt.
Für einen gelungenen und gefühlvollen Auftakt sorgte Iven Herzog mit Claude Debussys „Arabesque No. 1“.
Mit viel Humor und kreativer szenischer Gestaltung führten außerdem die Kreativen Franziskaner durch den Abend. In einem heiteren Intro schilderten sie zunächst den stressigen Schulalltag aus Lehrersicht, bis schließlich die Erkenntnis aufkam: „Hey! Hier wird ein Fest gefeiert!“
Im Anschluss erinnerte Frau Zimmer daran, dass der Preis bereits zum zwölften Mal verliehen wird. Gestiftet wurde er im Jahr 2011 von Uwe Altmann, um außergewöhnliches Engagement an der Schule sichtbar zu machen und zu würdigen.
Auch Bürgermeister Sebastian Schöne hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Preises sowie den Wert von sozialem Engagement und Gemeinschaftssinn hervor.
Durch eine humorvolle Fragerunde der Kreativen Franziskaner wurde anschließend die Festrednerin Dr. Anita Maaß vorgestellt. Die Fragen reichten dabei von ihrer Lieblingsfarbe bis hin zu politischen Themen rund um Demokratie und ihr Bürgermeisteramt.
In ihrer darauffolgenden Festrede blickte Dr. Maaß auf ihre eigene Schulzeit am Franziskaneum zurück. Sie sprach darüber, wie sehr das Franziskaneum sie geprägt habe und wie wichtig Bildung, Offenheit und Eigeninitiative für den weiteren Lebensweg seien – sowohl in der Schule als auch im späteren Berufsleben.
Musikalisch wurde der Abend durch weitere Beiträge bereichert, darunter der Projektchor mit „Wie lieblich ist der Maien“ unter der Leitung von Herrn Müller sowie „So far good“ von Rex Orange County, gesungen von Helene Rosch. Auch Angel Kharma und Fritz Figas begeisterten das Publikum mit dem Lied „Apologize“.
Von den vorgeschlagenen Kandidaten Iven Herzog, Richard Wiedemann, Astrid Winkler, Stephan Hartmann, Volker Eßbach / Dr. Manuela Kutschker, FK-Sport sowie Jens Tomasini wurden die drei Nominierten jeweils mit einer kurzweiligen Laudatio vorgestellt und die Spannung in der Aula stieg weiter an.
Iven Herzog wurde für seinen Einsatz als Klassen- und Schülersprecher sowie im FranzJournal-Redaktionsteam geehrt. Durch seine Arbeit trägt er maßgeblich zu einem positiven Schulklima bei, unter anderem durch die Organisation des Stadtradelns oder des Schulfestes.
Astrid Winkler beeindruckt durch ihr außergewöhnliches Engagement für die Schulgemeinschaft, sowie durch ihre langjährige Tätigkeit als Elternsprecherin unseres Gymnasiums. Besonders am Herzen lag ihr der Erhalt unseres Schulsozialarbeiters, wofür sie eine große Spendenaktion startete.
Richard Wiedemann wurde insbesondere für seine Arbeit in der Veranstaltungstechnik hervorgehoben. Er gilt als zuverlässiger Ansprechpartner bei technischen Problemen, gibt sein Wissen weiter und organisiert die Technik der Schule mit großer Sorgfalt. Damit stellt er eine enorme Bereicherung für die Bühnengestaltung unserer Schule dar.
Alle Nominierten erwiesen sich als würdige Kandidaten für den Titel und prägen das Schulleben in besonderer Weise.
Am Höhepunkt des Abends angekommen, fiel schließlich die Entscheidung.
Trommelwirbel bitte: Richard Wiedemann wird zum „Franziskaner des Jahres 2025“ gekürt. Die Auszeichnung würdigt seinen langjährigen Einsatz und seine große Verantwortung für die Schulgemeinschaft.
Den emotionalen Abschluss bildete Hans Zimmers „Time“, eindrucksvoll gespielt von Angel Kharma, bevor der Abend bei Getränken und Snacks in der Mensa gemütlich ausklang.
Der Preis zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig Engagement und Zielstrebigkeit für eine lebendige Schulgemeinschaft sind. Eine solche Ehrung ist etwas Besonderes, denn sie macht bewundernswerte Leistungen sichtbar und würdigt Menschen, die sich mit großem Einsatz für andere engagieren. Unsere Nominierten zeigen eindrucksvoll, wie wertvoll persönlicher Einsatz für das Miteinander sein kann. Und sie motivieren uns alle, selbst eine Bereicherung für die Gemeinschaft zu sein.
So dürfen wir schon jetzt gespannt darauf sein, wer „Franziskaner des Jahres 2026“ wird.
Text: Frieda Wende, Lea Riedeberger



Bilder: Florentine Freund, Iven Herzog, Nils Boden, Nina Kunze




